Anerkennung ausländischer Abschlüsse und Führerscheine

Gardé Ambulanter Pflegedienst reagiert stetig auf den immer größer werdenden Bedarf an Pflegekräften. Das weltoffene Unternehmen fing frühzeitig an, sich im Ausland nach jungen, gewillten Menschen für die Pflege umzusehen.

Es gelten gesetzliche Vorgaben, nach welchen ausländische Abschlüsse in den Gesundheits- und Pflegeberufen anerkannt werden. Folgende Voraussetzungen müssen Einwanderer, die in der Pflege arbeiten wollen, erfüllen:

  • Eine abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheits- oder Pflegeberuf
  • Anerkennung der Fachausbildung im Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) Berlin
  • Voraussetzungen zur Anerkennung eines Diploms / einer Fachausbildung beim LAGeSo:
  • Antrag auf Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung (erhältlich bei LAGeSo)
  • Erklärung über staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren (erhältlich bei LAGeSo)
  • Erklärung über keinen gleichnamigen Antrag im anderen Bundesland (erhältl. LAGeSo)
  • Ärztliche Bescheinigung nicht älter als drei Monate (Untersuchung in Deutschland)
  • Amtliches Führungszeugnis nicht älter als drei Monate (erhältlich beim Bezirksamt)
  • Amtliches Führungszeugnis aus dem Heimatland (mit Übersetzung)
  • Pass und Anmeldung in Berlin
  • Lebenslauf (auf Deutsch)
  • Diplom mit Berufsbezeichnung (beglaubigt und übersetzt von beeidigtem Übersetzer in Berlin, Deutschland)
  • Zertifikat B2 (Ablegen einer Sprachprüfung)
  • Arbeitsvertrag mit einem ambulanten Pflegedienst oder einer stationären Einrichtung und Arbeitszeugnis
  • Legalisierung des Diploms bei Bildungsministerium (Bescheinigung der Ausbildung nach EU-Norm – für Abschlüsse nach 2004 besteht kein Problem, da die EU-Norm in der Urkunde genannt wird (Übersetzung!). Für ältere Abschlüsse benötigt man Nachweise über Weiter- und Fortbildungen, Arbeitsbuch, Zahl der theoretischen Unterrichtsstunden in den einzelnen Lehrfächern, nach Möglichkeit aufgegliedert in Ausbildungsjahre bzw. in Ausbildungsabschnitte)
  • Nachweis des allgemeinbildenden Schulabschlusses (mit Übersetzung)
  • Nachweise über die bisherige Tätigkeit
  • Arbeitszeugnis, Beurteilungen, Stellenbeschreibung aus dem Heimatland (mit Übersetzung)
  • Sollte keine Berufserfahrung vorliegen, muss eine Kenntnisprüfung in Deutschland abgelegt werden

Gardé Ambulanter Pflegedienst unterstützt die zugewanderten Fachkräfte so weit wie möglich:

      • Hilfe bei der Anmeldung bei der Meldestelle, Krankenkasse, Rentenversicherung (SV-Nummer), Bank, dem Finanzamt (Steuer-ID)
      • Bereitstellung von Wohnplätzen auf eine Dauer von 6 bis 12 Monate
      • Hilfe bei der Wohnungssuche
      • Erstattung der Umzugs- und Anmeldekosten bei bestandener B2-Sprachprüfung
      • Begleitung und Unterstützung beim Anerkennungsverfahren

Anerkennung ausländischer Führerscheine

Vor allem in der ambulanten Pflege ist es wichtig, mobil zu sein und mit dem Auto schnell und gezielt bei Patienten anzukommen.

      • Alle Führerscheine aus EU- bzw. EWR-Staaten berechtigen in Deutschland zum Führen eines Kraftfahrzeugs. Sie müssen nicht explizit in ein deutsches Dokument der Fahrerlaubnis umgeschrieben werden – möchte man dies allerdings, so ist das möglich.
      • Führerscheine aus anderen Staaten sind ab der Festlegung eines deutschen Wohnsitzes für sechs Monate gültig – das Umtauschen in einen deutschen Führerschein ist anschließend Pflicht, möchte man weiterhin fahren.

Gardé Ambulanter Pflegedienst wirbt stark dafür, dass sich auch ausländische Bewerber melden und in die Pflege einsteigen. Durch die weitreichende Unterstützung, sich auch privat ein neues Leben in Berlin aufzubauen, können Barrieren aus Angst schnell abgebaut werden.